1./ Infanterie-Regiment Nr. 13
Frank Weisgerber aus Westerkappeln-Velpe
stellt einen Musketier der 1. Kompagnie des Infanterie-Regiment Nr. 13 dar.

Historie:
Infanterie-Regiment Herwarth v. Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13
„Ein stolzes Regiment“ nennt es Generaloberst v. Einem, Kommandierender
General des VII. Armeekorps
1.3.1813 errichtet als 1. Reserve-Infanterie-Regiment in Preussen
Münster in Westfalen war Standort des Stab und 1. Bataillon
Hat in den Jahren 1864 bis 1871 an allen namhaften Feldzügen teilgenommen
Herwarth von Bittenfeld war in der Zeit von 1861 bis zum 2.September 1884 Chef
des Regiments, die Bezeichnung nach seinem Namen führte das Regiment seit dem
27.Januar 1889
Das Regiment gehörte dem VII. Armeekorps an
1914
ab dem 7.August ist Oberst Delius der Kommandeur
das Regiment gehört zur 25.Infanterie Brigade zusammen mit dem 158 Infanterie
Regiment
zu 13 Division, in der II. Armee unter Generaloberst von Bülow
In folgenden schlachten wurde gefochten: Lüttich, Namur, St. Quentin, Montmancon,
Petit Morin. Reims und Arras
1915
Stellungskämpfe bei Artois, Angres, Lille, Neuve Chapelle, Pietre
1916
Verdun und die Somme-Schlacht
1917
Verdun
1918
St. Quentin, Amiens, Soissons (Tank Schlacht), Somme und in der Champagne
Am 8.Dezember 1918 kehrt das Regiment in seinen Standort in Münster unter dem
Jubel der einheimischen Bevölkerung zurück.
An Verlusten dieser Zeit sind zu beklagen 175 Offiziere, 4038 Unteroffiziere und
Mannschaften.
Am 30.September 1919 wurde das Regiment aufgelöst
Quellen:
- Geschichte des Königlich Preußischen dreizehnten Infanterie-Regiments von 1813
– 1838 (2.Auflage)
Albert Mischke
- Kurzgefasste Geschichte des 1. Westfälischen Infanterie-Regiment Nr. 13
Ferdinand Stockhausen, Potzdamm 1882
- Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1.Westfälisches) Nr. 13 im
Weltkrieg
1914 – 1918
Carl und Rudolf Groos, Oldenburg / Berlin 1927
- Soldaten in Westfalen und am Niederrhein
Hermann Klüting, Beckum 1982
- Bürger und Soldaten
Stadtmuseum Münster, Münster 1995