2007
Bei der Teilnahme am Colonel-Driant-Gedenkmarsch von
Azannes-Soumazannes zum Caures-Wald (Frankreich) vom 22.-25.02.2007

links: Die Truppe im Moirey-Waldlager
(Danke an unseren Führer vor Ort Jens F.)
unten: Zur Ehrung der Gefallenen auf dem Deutschen Soldatenfriedhof in Mangiennes
Vielen Dank nochmals an die fachkundige Führung von unserem Kameraden Jens
F. !!!
Vom 30.03.-01.04.2007 beim Museumsfest in Stammheim "Vom bunten Rock
zum Feldgrau"
Gemeinsam mit den Kameraden der "Kameraden 1914" und der "DSM" (Bilder der
DSM sehen Sie bitte auf der Seite
www.dsm1918.de) zeigten wir den zahlreichen Besuchern das Leben der
Soldaten im Felde, in der Etappe und im Schützengraben:

links: unsere Darsteller der Schutztruppe Deutsch-Südwest Afrika und
rechts daneben das United States Marine Corps 1917.
unten: Instruktionsstunde am MG08
Vielen Dank an den Veranstalter, "K14" und die "DSM" für die tolle Zusammenarbeit !!!
02.06.2007: Unser Ausflug zur Wehrtechnischen Studiensammlung und auf
die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
Nachdem man sich morgens die, von der Schließung bedrohte, Wehrtechnische
Studiensammlung ansah, ging es zum Mittagessen auf die altehrwürdige
Festung. Mit Gesprächen und zahlreichen Erklärungen verging der Tag viel zu
schnell und man hatte gerade noch die Gelegenheit zu einer Sonderführung mit
dem Festungskanonier, bevor man am späten Nachmittag wieder die Heimreise in
die jeweiligen Garnisonen antrat.
Danke für die Sonderführung durch den Festungskanonier Jörg Hofer !
90 Jahre Gedenken der "Schlacht um Passchendaele" mit Museumsfest in
Zonnebeke (Belgien) vom 13.-15.07.2007
gemeinsam mit anderen Darstellungsgruppen (hier nur die
Deutschuniformierten), u.a. "Alte Armee" = 26
Teilnehmer, "DSM" = 11 Teilnehmer, "K14" = 3 Teilnehmer, "GAK
Thüringen/Sachsen" = 3 Teilnehmer, "Garde-MG-Abteilung = 3 Teilnehmer, "VHU"
= 2 Teilnehmer, 14 Einzeldarsteller ergänzten diese Kontingente. (Die
Berichte und Bilder zu diesen Gruppen entnehmen Sie bitte der Rubrik
"Verweise", Danke)
Aufgeteilt wurden die o.g. Teilnehmer in 3
Korporalschaften, wovon die DSM (als eigene 3. Korporalschaft ) von Sergeant
Wöller, "Alte Armee" und "K14" als 2. Korporalschaft von Unteroffizier
Dattoli und die 1. Korporalschaft von den Sergeanten Fühling und
Meinerzhagen geführt wurden.
Der Tagesablauf sah neben Ausbildungen im Exerzieren und am MG,
Uniformvorstellungen, Grabendienst, Putz- und Flickstunde, Arbeiten in der
Feldschmiede (ganz besonderen Dank and die hessischen Kameraden des LgIR
115) auch viele Gespräche mit den insgesamt 200 Reenacter aus 7
verschiedenen Ländern vor. Der Veranstalter konnte über 10.000 Besucher
zählen.
Als besonderen Höhepunkt kann der Auftritt von "Alte Armee" und "K14" in
historischer Bademode und Gesangsvortrag beim samstagabendlichen
Fronttheater, aber auch die Teilnahme an der Parade durch die Stadt, sowie
die Teilnahme am sonntäglichen Feldgottesdienst genannt werden.
Fotos gibt es u.a. hier:
http://www.zonnebeke.be/nl/nu/fotoverslag.php?pRepId=377
http://www.vrtnieuws.net/cm/vrtnieuws.net/mediatheek/1.153904#
http://www.flibweb.nl/flibweb/cpg143/thumbnails.php?album=77

links: Die Korporalschaft der "Alte Armee" und "K14"
in authentischer 1917er Uniform.
unten: Unser Auftritt im Fronttheater mit 2 schönen
zeitgenössischen Liedern

Danke an den Veranstalter und alle beteiligten Gruppen !!! Es war toll mit
Euch !!!
Der Sprung über den Kanal vom 23.-27.08.2007: Military-Odysee in
Detling/England
Wenn einer eine Reise tut, ... dann hat er viel zu erzählen ...

Links:
Gemeinsam mit den Kameraden der "GWS - IR 28" vor unserer Darstellung.
Auf Einladung der 10th Essex ging es mit einer kleinen Abordnung nach
Detling, Grafschaft Kent.
Donnerstag Abend kamen wir in typisch englischem Wetter auf dem Detling
Showground an. Auf dem Schild der 10th Essex prangte schon der Schriftzug
"ECHTE DEUTSCHEN". Nach reiflichem Überlegen, gemeinsam mit den 10th Essex,
die verantwortlich für die Präsentation der WW1-Gruppen war, bauten wir
unser Zelt auf. Oli, unser "Engländer", erhielt einen Schlafplatz bei den
Engländern zur Verfügung gestellt.
Nachdem alles soweit gerichtet war, unternahmen wir eine kleine Exkursion
über das Gelände, welches riesig ist. Natürlich schauten wir uns

den
Nachbau des Tiger I - Panzers an, der in der Nähe der größten (von insgesamt
3) Publikumsarenen abgestellt war. Nach einer feuchten und recht kalten
Nacht nutzten wir den Freitag zur weiteren Erkundung, zumal auch die ersten
Händler schon ihre Verkaufstände öffneten. Nach und nach kamen auch weitere
WW1 Gruppen (Birmingham Pals, IR 28 der GWS und "The Hessians, IR 116") an.
Verpflegungstechnisch wurden wir sowohl von den 10th Essex, als auch den
Kameraden der IR 28 umsorgt. Am Samstag strahlte dann nicht nur der Himmel
sondern auch wir, als endlich alle Händler vor Ort waren und ihre Waren
präsentierten. Am Morgen gab es eine erste "Schlachtbesprechnung" und
nachmittags gingen wir (Uwe und ich) als MG-Trupp ins Feuer. Auf dem größten
Showground wurde die "Schlacht um Passchendaele 1917" nachgestellt. Nach der
Darstellung flanierten wir Deutsche dann im "Gestreiften" über den Platz und
waren natürlich allen Schandtaten ausgesetzt. In der Regel waren diese
jedoch positiv. Den Sonntagmorgen nutzten wir dann nochmals zur Einkaufstour
und Besichtigung aller Truppen, die dort aufgebaut hatten. Sonntagnachmittag
hatten wir dann wieder unseren großen Auftritt und uns war recht wehmütig zu
Mute als wir unser "Schätzchen" dann auf der Waffenkammer abgeben mussten.
Montagmorgen ging es nach großer Verabschiedungstour, Frühstück und den
besten Wünschen unserer Gastgeber um 8.00 Uhr gen Heimat. Gegen 11.00 Uhr
sagten wir dann auch den berühmten Kreidefelsen Dovers auf Wiedersehen.
rechts: Die Abordnung der "AA" als 17th Lancer und Musketier 12./IR 28
Museumsfest in Fort de Condé (Frankreich) vom 07.-09.09.2007
Zum
vierten Mal ging es auf die ehemaligen Schlachtfelder am Chemin des Dames.
Nachdem Quartiermacher und Adjudant die Belegungen geregelt hatten, blieb
noch Zeit für einen ausführlichen Ausflug, unter anderem auf die Deutschen
Kriegsgräberfriedhöfe Cerny-en-Laonnais und Sissonne. Natürlich durfte ein
Besuch in der Caverne du Dragon/ Drachenhöhle nicht fehlen. Nachdem die
Truppen der "AA" im Laufe des Freitagabends endgültig in der Festung
angekommen waren, verbrachte man die folgenden Tage mit Exerzieren,
Tornister- und Ausrüstungsappellen sowie der Instruktion von Bewegungsarten
im Gelände. Der Feldwebel ließ sich durch den Waffenmeister im Umgang mit
dem MG08 schulen, während der Unteroffizier mit den Mannschaften den
Wachtdienst durchführte.
Zahlreiche Fragen mussten auch unsere Alliierten vom USMC und den 17th
Lancers beantworten, während sich die Zivilbevölkerung um das feldmäßige
Kochen kümmerte. Danke an unseren Gefreiten und unsere besseren Hälften für
die tolle Bewirtung und die Organisation der Küche.
Gemeinsam mit den Teilnehmern der anderen Gruppen (u.a. "Memoires de la
Grande Guerre" und "Eperon 123")
Alles in Allem wieder ein gelungenes Wochenende bei unseren Freunden und
Kameraden in Frankreich an der Aisne. Vielen Dank, wir kommen gerne wieder
!!
25 Jahre Festungsverein, verbunden mit dem Museumsfest in der Feste
Wagner bei Verny am 29. und 30.09.2007
Der Einladung des Festungsvereines "ADFM" folgend versahen wir gemeinsam mit
den Kameraden von "K14" den Garnison-Wachtdienst und regelten den Zugang zu
den Festungsmauern der Feste Wagner bei Verny südlich Metz, der alten
deutschen Haupstadt von Lothringen.
Ebenfalls vor Ort waren "Le Club de l' Est du véhicule militaire", "Les
Zouaves", "Les arquebusiers de l' Est", "Les Francs tireurs Lorrains", "IR
30" sowie Teile der "DSM", die verschiedene Darstellungen dem interessierten
Publikum zeigen konnten.
Aufgrund der gelungenen Zusammenarbeit und der freundlichen Aufnahme des
Festungsvereines "ADFM" sehen wir der nächsten Einladung gerne entgegen.
Danke nochmals.
Links: Ein Musketier der 3./IR 53 auf der Wacht.
unten: auch unser 17th Lancer konnte seine Uniform den zahlreichen
Besuchern präsentieren

Tag des Poilu (Kosename des französischen Soldaten, frei übersetzt
"Der Bärtige") im Fort Seclin am 13. und 14.10.2007

Bei
allerschönstem Wetter ( Vorsicht Sonnenbrandgefahr ) haben Teile der Alten
Armee den Weg in den Norden Frankreichs angetreten.
In der in Privatbesitz befindlichen kleinen Festung, die von Aufbau und
Umfang etwa dem Fort de Condé gleicht, findet sich eine Pferdezucht und ein
Artilleriemuseum. Es ist das erklärte Ziel der Familie, die Bretonische
Pferderasse so zurückzuzüchten, dass eines Tages wieder mit den im 1. WK
gebräuchlichen Pferden ein Geschütz gezogen werden kann. In der Festung
stehen mehrere 15 cm und 7,5 cm Geschütze französischer Bauart, mit Protzen
und sonstigen Begleitwagen. Wir waren im trockenen und warmen Keller des
Kasernentraktes untergebracht.
Das Programm betraf nur den Sonntag. Auf dem Programm stand zunächst eine
Marsch durch en Ort zum Gedenken der Gefallenen. Gefolgt wurde der rund 5/4
Stunden dauernde Marsch von der Rückkehr zur Festung und der Mittagspause.
Danach kamen die Besucher. Während die "Poilu de la Marne" im Innenhof
Uniformen vorführten und die

Dudelsackspieler
ihre Kunst darboten, hatten wir uns vor dem Eingang zur Kaserne aufgebaut
und das MG, wie auch die ausgestellten Ausrüstungsteile wurden zum Blickfang
für die Zuschauer. Es wurde vieles gefragt und dank "Händen und Füßen"
hoffentlich auch verständlich beantwortet. Wir mussten häufig die Frage nach
einem Verkauf der ausgestellten Gegenstände verneinen.
Eine Besonderheit des Programms war die Tombola. Der Gewinner durfte mal das
Geschütz abfeuern. (tirez au canon ) Dafür stand eine 7,5 cm Schneider
Kanone zur Verfügung.
Am Abend zeigte uns der Herr der Festung sein Reich. Es ist viel zu tun,
aber es geht voran, wie die Kameraden zu berichten wussten, die bereits
letztes Jahr dort waren. Der Maitre hat uns für das nächste Jahr
eingeladen. Dann soll es eine Wochenendveranstaltung (2 Tage ) wieder Mitte
Oktober werden.
K.-M. Rautenberg
"Ein krönender Abschluß" - Nachstellung des Weihnachtsfrieden von 1914
an historischer Stätte am 21.-23.12.2007
Eingeladen von der Gemeinde Comines-Warneton machten wir uns wieder mal auf
den Weg nach Belgisch-Flandern und nahmen an einer aussergewöhnlichen
Veranstaltung teil. Hierbei stellten wir den Weihnachtsfrieden von 1914
nach. Weitere Gruppen vor Ort waren die SRD mit 8 englischen Soldaten, 2
deutschen Soldaten und 2 Frauen, der Veranstalter war mit 3 deutschen
Soldaten vor Ort. Dazu gesellte sich noch Chris von den 10th Essex aus
England. Unterbringung war auf einem Bauernhof, ca. 500 m vom Grabensystem
entfernt. Dort auf dem Heuboden über dem Kuhstall auf Stroh. Die Deutschen
wollte aber unbedingt im Unterstand im deutschen Graben schlafen, Chris aus
England besetzte daraufhin den Unterstand im englischen Graben.

links
das Foto am Morgen nach der im Unterstand verbrachten Nacht
Das Grabensystem bestand aus einem deutschen Grabenstück im Zick-Zacksystem,
der Unterstand war ca. 2 x 2 m groß und ca. 50 cm hoch. Am Freitagabend
marschierten wir ca. 3km nach Ploegsteert und trafen uns dort mit weiteren
Teilnehmern eines Erinnerungsmarsches (ca. 2 km) an deren Spitze wir uns in
Richtung Ploegsteert-Wald bewegten. Die letzten 500 m des Weges war mit
Kerzen auf beiden Seiten geschmückt. Die Zeremonie auf dem dortigen
Soldatenfriedhof war unbeschreiblich rührend. Ein Chor sang Weihnachtslieder
in Deutsch, Englisch und Französisch. Danach wurde symbolisch dem
Weihnachtsfrieden gedacht. ... und saukalt war es.
http://www.notele.be/index.php?option=com_content&task=view&id=719&I
temid=31

Danach richteten wir uns im Unterstand ein mit Strohunterlage und allen
erforderlichen Ausrüstungsgegenständen. Am nächsten Morgen gab es mit Hilfe
des Feldkochers 1914 heißen Kaffee und Dank der in unseren Tornister
enthaltenen "Eisernen Portionen" ein reichhaltiges Frühstück vor unserem
Unterstand. Um 11.00 Uhr übergab der Feldwebel Weihnachtsgeschenke aus der
Heimat. Nachmittags um 13.00 Uhr, nach einem kurzen Geplänkel mit den
englischen Truppen, begab sich Thomas, bewaffnet mit einem Weihnachtsbaum,
zum englischen Graben. Danach fand ein reger Austausch von Geschenken und
wärmenden Getränke zwischen den Linien statt. Um 15.00 Uhr arrangierten wir
mit den Tommies ein Fussballspiel, welches wir Deutsche mit 2:0 für uns
(Torschützen: 1:0 Thomas mit einem platzierten Schuss in die linke untere
Torecke, 2:0 Mario mit einem satten Schuß in den linken oberen Winkel, beide
in der 1. Halbzeit) entscheiden konnten.
http://www.notele.be/index.php?option=com_content&task=view&id=720&I
temid=31
Die 2. Nacht im Unterstand war dann nicht mehr so frostig. Leider muss man
sagen, sonst wären unsere Klamotten nun nicht so verdreckt und der Feldwebel
hätte nicht am Morgen den Befehl zur Uniform- und Ausrüstungspflege gegeben. Den Sonntag
begannen wir zuerst allerdings wiederum mit einem reichhaltigen Frühstück, Danke an Thomas,
auch für die authentische Verpackung. KLASSE. Kaffee lieferte diesmal der
Veranstalter. Ein gemeinsames Gebet mit Priester und dem Dank an alle
Beteiligten durch den Bürgermeister mit Übergabe eines Erinnerungsgeschenkes
beendete für uns diese schöne Veranstaltung. Nachmittags verließen wir mit
den besten Wünschen die flandrische Erde gen Heimat.
http://www.ploegsteert.info/ploegsteert/blog/index.php?entry=entry071222-090000